Florence Thonney und Claudia Salone, am 8.12.01

Gottfried Keller

Am 19. Juli wurde Gottfried Keller in Zürich geboren. Er hatte eine Schwester. Er hatte auch eine entbehrungsreiche Kindheit. Als er fünf war, verlor er seinen Vater.

Zwei Jahre später hat seine Mutter noch einmal geheiratet.

Im Jahre 1833 geht er in die kantonale Industrieschule, aber 1 Jahr später wurde er von dieser Schule ausgewiesen.

Er will Maler werden und im Jahre 1837 nahm er Privatunterricht beim Aquarellisten Rudolf Meyer.

1840 ist er nach München gefahren und hat dort Kunststudien gemacht, aber es brachte ihm nur Enttäuschungen, und im Jahre 1842 hat er sein Hauptwerk « Heroische Landschaft » gemalt und in demselben Jahr ist er nach Zürich zurückgefahren.

Am 17. Juli 1846 erscheint Gottfried Kellers erste Buchpublikation, «Gedichte », im Verlag Carl Winter in Heidelberg.

Im Jahre 1847 bietet er Carl Winter einen erst projektierten Roman, « Der grüne Heinrich », zum Verlegen an.

1849 war er in eine Frau, die Johanna Kapp hiess, verliebt, aber diese war schon in Ludwig Feuerbach, einen deutschen Philosophen, verliebt.

Im Jahre 1850 sendet er den Anfang des « Grünen Heinrich » an den Verleger Vieweg.

Im April des selben Jahres zieht er nach Berlin um .

Im Jahre 1853 wurden die Bände 1 bis 3 des « Grünen Heinrich » fertiggestellt und zwei Jahre der vierte Band.

Im Dezember fährt er nach Zürich zurück.

Von 1855 bis 1861 kommt Keller nach Zürich zurück.

1856 erscheint « Leute von Seldwyla » (der erste Teil). Von 1860 bis 1861 ist er in mehreren Oppositionsbewegungen.

Von 1861 bis 1876 ist er Staatsschreiber von Zürich, nach der Wahl vom 14. September 1861.

Am 5. Februar 1864 stirbt seine Mutter.

1866 verlobt er sich mit Luise Scheidegger, bald darauf begeht sie Selbstmord.

Am 19. Juli 1869, zu seinem 50. Geburtstag, bekommt er den Ehrendoktor der Universität Zürich.

Im März 1872 erscheint sein Buch « Sieben Legenden ».

1873 macht er Lina Weissert einen Heiratsantrag, aber sie weist ihn ab. Im Herbst erscheint « Leute von Seldwyla »  (der zweite und dritte Teil).

Im Juli 1874 verreist er nach Wien. Im November erscheint « Leute von Seldwyla » (der vierte Teil).

Ein Jahr später erscheint eine Miniaturausgabe von « Romeo und Julia auf dem Dorfe ».

Am 30. März 1876 kündigt er als Staatsschreiber.

Im Dezember 1877 erscheinen die « Züricher Novellen ».

« Der grüne Heinrich » erscheint in einer vollständig umgearbeiteten Fassung ungefähr im Jahr 1879 oder 1880.

Im November 1881 erscheint das « Sinngedicht ».

Die « Gesammelten Gedichte » erscheinen zwei Jahre später.

Im Dezember 1886 erscheint « Martin Salander » in fünf Auflagen. Das heisst, dass dieses Buch viel Erfolg gehabt hat.

Am 6. Oktober 1888 stirbt seine Schwester Regula Keller.

Am 19. Juli 1889 verbringt er seinen 70. Geburtstag in Seelisberg.

Am 15. Juli 1890 stirbt er fast 71 jährig in Zürich.

 

Gottfried Keller in Wikipedia